Nutella French Toast - So gelingt er perfekt!

Gestapelte French Toast mit Nutella, bestäubt mit Puderzucker und garniert mit Erdbeeren. Ein süßer Genuss!

Geschrieben von

Antje Baier

Veröffentlicht am

9. März 2026

Inhaltsverzeichnis

Ein guter French Toast mit Nutella lebt von drei Dingen: einem passenden Brot, einer nicht zu flüssigen Eiermilch und einer Pfanne mit der richtigen Hitze. Ich zeige dir hier, wie ich die süße Kombination so aufbaue, dass sie außen goldbraun und innen cremig bleibt, ohne in ein schweres Dessert abzurutschen. Dazu kommen die Brotfrage, typische Fehler und ein paar Variationen, die im Brunch-Alltag wirklich Sinn ergeben.

Das Rezept lebt von gutem Brot, kurzer Hitze und einer dünnen Nutella-Schicht

  • Für 2 Portionen plane ich rund 10 bis 15 Minuten aktive Zeit ein.
  • Brioche oder Hefezopf liefert die beste Balance aus Süße, Stabilität und Farbe.
  • Die Eiermilch soll aromatisch, aber nicht zu schwer sein: 2 Eier, Milch, etwas Sahne, Vanille, Zimt und eine Prise Salz reichen.
  • Nutella funktioniert am besten als dünne Füllung oder aufgestrichene Schicht mit etwas Rand, damit nichts ausläuft.
  • Mittlere Hitze ist Pflicht, sonst verbrennt die Oberfläche, bevor der Kern warm wird.
  • Mit Beeren, Banane oder Puderzucker wird aus dem Toast schnell ein Brunch-Gericht statt nur ein süßer Snack.

Warum diese Kombination so gut funktioniert

Der Reiz liegt im Kontrast. Außen gibt es eine leicht knusprige, gebutterte Kruste, innen eine weiche Scheibe Brot und dazwischen die warme Haselnusscreme, die beim Anschneiden gerade eben schmilzt. Genau das macht den Toast so beliebt: Er ist vertraut genug für ein schnelles Frühstück, aber deutlich üppiger als eine einfache Scheibe Brot mit Aufstrich.

Ich sehe dieses Rezept eher als Brunch- oder Genussrezept als als Alltagslösung für jeden Morgen. Wer es richtig gut machen will, behandelt es nicht wie belegtes Toastbrot, sondern wie ein kleines Gebäckstück: mit stabilem Brot, sauberem Timing und einer Füllung, die bewusst sparsam eingesetzt wird. Damit steht der Geschmack, jetzt kommt die Frage nach Brot und Mengen.

Welches Brot und welche Zutaten ich dafür nehme

Für zwei Portionen setze ich auf vier dicke Scheiben Brot, die sich gut füllen und wenden lassen. Bei sehr weichem Sandwich-Toast nehme ich lieber zwei geschlossene Sandwiches aus jeweils zwei Scheiben; bei Brioche oder Hefezopf kann auch eine dickere, saubere Scheibe funktionieren, wenn sie kräftig genug ist.

Zutat Menge für 2 Portionen Warum ich sie so wähle
Brioche oder Hefezopf 4 dicke Scheiben Saftig, aromatisch und stabil genug für die Pfanne
Nutella 60 bis 80 g Genug Füllung für Geschmack, ohne dass alles ausläuft
Eier 2 Stück Basis für die Eiermilch
Milch 80 ml Macht die Mischung geschmeidig
Sahne 40 ml Optional, aber runder und etwas reichhaltiger
Vanilleextrakt 1 TL Gibt Tiefe und rundet die Süße ab
Zimt 1/2 TL Passt sauber zum Haselnussgeschmack
Salz 1 Prise Hebt die Aromen und bremst die Süße leicht
Butter 1 EL Für Aroma und Bräunung
Neutrales Öl 1 TL Hilft, dass die Butter nicht zu schnell verbrennt
Puderzucker, Beeren oder Banane nach Belieben Frischer Abschluss und optisch ein klarer Gewinn

Wenn ich kein Brioche bekomme, greife ich zu Hefezopf vom Vortag oder zu einem etwas festeren Toastbrot. Brioche bringt die beste Süße mit, Hefezopf liefert mehr Struktur, und normales Toastbrot funktioniert zwar, wird aber schneller weich. Sobald die Basis klar ist, wird die Zubereitung sehr unkompliziert.

Goldbrauner French Toast mit Erdbeeren und Nutella gefüllt. Ein süßer Genuss!

So gelingt die Zubereitung Schritt für Schritt

  1. Ich bestreiche zwei Scheiben Brot dünn mit Nutella, lasse am Rand etwa 1 cm frei und lege die übrigen Scheiben darauf. Die Sandwiches drücke ich nur leicht an, damit die Füllung nicht herausquillt. Wenn das Brot sehr weich ist, lege ich die belegten Scheiben vor dem Wenden für 5 Minuten in den Kühlschrank.
  2. In einer flachen Schüssel verquirle ich Eier, Milch, Sahne, Vanille, Zimt und Salz. Die Mischung soll glatt sein, aber nicht schaumig, damit sie sich gleichmäßig auf das Brot legt.
  3. Jedes Sandwich tauche ich pro Seite nur kurz in die Eiermilch, meist 20 bis 30 Sekunden. Trockenes Brot darf einen Moment länger ziehen, aber ich lasse es nie so lange liegen, dass es sich vollsaugt und instabil wird.
  4. Dann erhitze ich eine Pfanne auf mittlerer Stufe, gebe Butter und einen kleinen Spritzer Öl hinein und lege die Sandwiches hinein, sobald die Butter schäumt. Ich brate sie 2 bis 3 Minuten pro Seite, bis sie tief goldbraun sind.
  5. Wenn die Außenseite zu schnell Farbe bekommt, drehe ich die Hitze sofort herunter. So bekommt die Nutella innen genug Zeit, weich zu werden, ohne dass das Brot bitter wird.
  6. Zum Schluss lasse ich den Toast kurz auf Küchenpapier oder einem Gitter ruhen, bestäube ihn mit etwas Puderzucker und serviere ihn direkt. Gerade dieser letzte Schritt sorgt dafür, dass die Kruste noch gut bleibt.
Das funktioniert am zuverlässigsten, wenn die Füllung dünn bleibt und die Pfanne nicht zu heiß läuft. Genau an diesem Punkt passieren die meisten Fehler, deshalb lohnt sich ein genauer Blick darauf.

Die häufigsten Fehler und wie ich sie vermeide

Bei diesem Rezept scheitert wenig an der Idee, aber einiges an der Ausführung. Zu viel Hitze, zu weiches Brot oder eine zu dicke Füllung reichen schon, um aus einem schönen Frühstück ein klebriges Durcheinander zu machen.

Fehler Was passiert So löse ich es
Pfanne zu heiß Die Oberfläche wird dunkel, bevor das Innere warm ist Bei mittlerer Hitze braten und bei Bedarf nachregeln
Zu viel Nutella Die Füllung läuft heraus und verbrennt in der Pfanne Dünn streichen und den Rand frei lassen
Zu langes Einweichen Das Brot saugt sich voll und verliert Stabilität Nur kurz eintauchen, nicht baden
Zu dünnes Brot Es reißt beim Wenden oder zerfällt Dickere Scheiben oder Brioche verwenden
Nur Butter in der Pfanne Die Butter bräunt zu schnell und wird bitter Butter mit etwas neutralem Öl kombinieren

Mein wichtigster Praxis-Tipp: Ich wende nur einmal und drücke das Brot nicht platt. So bleibt die Krume luftig, und die Füllung behält diesen weichen, leicht schmelzenden Kern. Wer das beherrscht, kann mit kleinen Variationen ziemlich viel herausholen.

Mit diesen Varianten wirkt der Toast frischer oder weniger schwer

Nicht jeder möchte ein sehr süßes Frühstück. Deshalb variiere ich den Toast je nach Anlass: mal fruchtiger, mal etwas nussiger, mal bewusst leichter. Die Grundtechnik bleibt gleich, aber die Wirkung auf dem Teller ändert sich deutlich.

Variante So ändere ich das Rezept Ergebnis
Mit Beeren Ich serviere Himbeeren, Erdbeeren oder Heidelbeeren dazu und lasse den Puderzucker sparsam Frischer, leichter und weniger klebrig
Mit Banane Ich ergänze dünne Bananenscheiben oder lege sie kurz karamellisiert obenauf Sehr rund, etwas dessertartiger und beliebter bei Kindern
Mit Haselnuss-Crunch Ich streue gehackte, kurz geröstete Haselnüsse darüber Mehr Biss und ein klarer Bezug zum Nussaufstrich
Weniger süß Ich nehme etwas weniger Nutella und serviere stattdessen Naturjoghurt oder Quark dazu Mehr Frühstück, weniger Dessert

Wenn ich das Rezept auf einem Brunchbuffet einsetze, kombiniere ich es meistens mit frischen Früchten und etwas Joghurt. Das schafft Gegenpol zur Süße und verhindert, dass der Toast zu schwer wirkt. Für den Alltag ist dann vor allem wichtig, wie man vorbereiten und servieren kann.

Wie ich den Toast vorbereite, aufbewahre und sauber serviere

Am besten schmeckt das Gericht direkt aus der Pfanne. Trotzdem lässt sich ein Teil der Arbeit gut vorbereiten, was besonders dann hilft, wenn mehrere Personen am Tisch sitzen oder wenn ich das Frühstück nicht komplett in der Küche verbringen will.

  • Die Eiermilch kann ich bis zu 1 Tag vorher anrühren und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren.
  • Die Sandwiches kann ich morgens in wenigen Minuten füllen, während die Pfanne schon aufheizt.
  • Fertige Scheiben halte ich im Backofen bei etwa 90 °C warm, aber nur kurz, sonst trocknen sie aus.
  • Reste bewahre ich maximal 1 Tag im Kühlschrank auf und erwärme sie in der Pfanne oder im Ofen, nicht in der Mikrowelle, wenn die Kruste erhalten bleiben soll.
  • Für ein Buffet schneide ich den Toast manchmal schräg an oder in Streifen. Das wirkt ordentlicher und lässt sich leichter greifen.

Ich würde den Toast nicht für lange Lagerung einplanen. Der Reiz liegt gerade darin, dass außen noch etwas Spannung da ist und innen die Füllung weich bleibt. Genau das verliert man schnell, wenn man zu lange wartet.

Wie ich das Rezept für Gäste anpasse

Wenn mehr Leute mitessen, erhöhe ich nicht nur die Menge, sondern ändere auch das Timing. Ich bereite dann zuerst alle Sandwiches vor, stelle die fertigen Stücke auf ein Gitter und serviere sie gesammelt mit Beeren, Puderzucker und etwas Joghurt oder Crème fraîche. So bleibt der Teller frisch, und niemand bekommt einen lauwarmen, matschigen Toast.

Für 4 Personen verdopple ich die Mengen fast immer, aber ich gehe mit der Nutella immer noch sparsam um. Das ist der Punkt, an dem das Rezept erwachsen wirkt: genug Genuss, klarer Geschmack, aber kein unnötig schweres Süßgericht. Wer das beherzigt, bekommt einen French Toast mit Nutella, der wirklich als Brunch-Highlight funktioniert, nicht nur als schnelle Süßigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Brioche oder Hefezopf sind ideal, da sie Süße, Stabilität und eine gute Textur bieten. Alternativ funktioniert auch festeres Toastbrot, wenn es nicht zu dünn ist.

Streiche die Nutella dünn auf das Brot und lasse einen kleinen Rand frei. Brate den Toast bei mittlerer Hitze, damit die Füllung schmilzt, ohne dass das Brot zu schnell bräunt.

Weiche das Brot nur kurz in der Eiermilch ein (20-30 Sekunden pro Seite), damit es stabil bleibt. Verwende dickere Brotscheiben, um ein Zerfallen zu vermeiden.

Die Eiermilch lässt sich bis zu einem Tag vorher zubereiten. Fertige Toasts schmecken am besten frisch, können aber kurz bei 90 °C im Ofen warmgehalten werden.

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Antje Baier

Antje Baier

Mein Name ist Antje Baier und ich habe sechs Jahre Erfahrung im Bereich Kochen, Grillen und Genuss. Meine Leidenschaft für die kulinarische Welt begann in der Kindheit, als ich das Kochen von meiner Großmutter lernte. Diese frühen Erfahrungen haben meine Liebe zu hochwertigen Zutaten und kreativen Rezepten geprägt. Ich schreibe gerne über verschiedene Kochtechniken, saisonale Rezepte und die Freude am Grillen, wobei ich stets darauf achte, dass meine Inhalte verständlich und ansprechend sind. Bei meiner Arbeit lege ich großen Wert auf gründliche Recherchen und aktuelle Trends, um meinen Leserinnen und Lesern nützliche und präzise Informationen zu bieten. Ich finde es wichtig, komplexe Themen einfach und nachvollziehbar zu erklären, damit jeder die Freude am Kochen und Genießen entdecken kann. Mein Ziel ist es, eine inspirierende und informative Plattform zu schaffen, die Menschen zusammenbringt und ihnen hilft, ihre eigenen kulinarischen Abenteuer zu erleben.

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